Amateurfunkkurs

Ich lag komplett falsch – zum Glück!

22. Mai 2026

Eigentlich war es purer Zufall, der mich zu KÄRNTEN FUNKT gebracht hat. Angefangen hat alles mit einer simplen Internetrecherche: „Wo braucht man heutzutage eigentlich noch Morsen?“ Meine Erkenntnisse waren: Im Amateurfunk lebt das tatsächlich noch und ich lag komplett daneben mit der Annahme, dass sich dafür außer mir kaum noch jemand interessiert. 😄

Also suchte ich weiter und fragte mich, ob es in Österreich überhaupt noch aktive Amateurfunker gibt. Ehrlich gesagt stellte ich mir eine kleine Gruppe von drei bis vier Leuten vor, die irgendwo im Keller alte Funkgeräte entstauben. Auch damit lag ich gründlich falsch. Und wie! Ich staunte nicht schlecht.

Der Weg zu KÄRNTEN FUNKT

Bei meiner Suche stolperte ich dann über den Verein KÄRNTEN FUNKT – praktisch direkt ums Hauseck. Also dachte ich mir: „Warum eigentlich nicht?“ und meldete mich kurzerhand für den Amateurfunkkurs an, trat zur Prüfung erfolgreich an dank der tollen Unterstützung bei der Vorbereitungszeit und suchte um Amateurfunkbewilligung an, die ich anschließend stolz in den Händen trug.

Amateurfunk ist mehr als nur Funken

Erst dann wurde mir klar, wie unglaublich vielseitig Amateurfunk eigentlich ist. Ein Mitglied des Vereins meinte damals auch, erst nach der Prüfung beginnt man zu lernen. Auch das habe ich zuerst nicht verstanden. Neben dem Funken selbst gibt es gefühlt hundert weitere spannende Bereiche, in die man eintauchen kann. Das erfuhr ich vielmals auch durch Gespräche mit den „alten Hasen“ des Vereins, die immer irgendeine spannende Geschichte oder ein neues Thema parat hatten. Dabei fielen dann Begriffe wie SOTA und POTA.

Und wieder machte ich denselben Fehler wie zuvor: Ich dachte natürlich, das machen bestimmt nur ganz wenige Verrückte. 😄 Bis es dann eine Vereinsveranstaltung mit einem SOTA-Vortrag von Harald Salcher gab – inklusive gemeinsamer Wanderung auf den Dobratsch, SOTA-Aktivierung und sogar Relaisbesichtigung. Spätestens da war klar: Das Ganze ist größer, spannender und lebendiger als gedacht. An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön für die tolle Organisation und die Möglichkeit, dabei zu sein bei den Vereinsaktivitäten, beispielsweise Field Days, Antennenworkshops, Kommunikationskanälen oder aber auch nur beim fachlichen Austausch unter den Vereinsmitgliedern. Hier sei der Ham Spirit erwähnt, also gelebte Fairness + Hilfsbereitschaft !

Ein Hobby mit unendlich vielen Facetten

Mittlerweile hat sich Amateurfunk bei mir zu einem richtigen Hobby entwickelt – mit unglaublich vielen Facetten, technischen Spielereien und spannenden Fachbereichen. Und ehrlich gesagt hoffe ich inzwischen sogar, dass ich mich auch in Zukunft noch öfter täusche. Denn jedes Mal bedeutet das, dass es wieder etwas Neues zu entdecken und zu lernen gibt.

73, OE8DLE

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