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Amateurfunkprüfung in Österreich 2026

Prüfungsablauf, Kosten, Termine, Prüfungsorte & Vorbereitung – der komplette Guide zur Amateurfunkprüfung

Die Amateurfunkprüfung – Überblick

Um in Österreich auf Amateurfunkfrequenzen senden zu dürfen, brauchst du eine Amateurfunkbewilligung. Dafür musst du die Amateurfunkprüfung beim Fernmeldebüro (FB) ablegen.

Die Prüfung ist mündlich und umfasst je nach Lizenzklasse unterschiedliche Wissensgebiete. Das Mindestalter für die Amateurfunkbewilligung beträgt 14 Jahre.

Gut zu wissen: Die Amateurfunkbewilligung wird in Österreich befristet erteilt und muss rechtzeitig verlängert werden. Eine erneute Prüfung ist dafür nicht erforderlich.

Lizenzklassen in Österreich

Österreich kennt drei Bewilligungsklassen, die aufeinander aufbauen und gegenseitig aufstufbar sind:

Klasse Bezeichnung Prüfungsteile Berechtigungen
Klasse 1 CEPT / HAREC Technik (erweitert), Betrieb & Fertigkeiten, Recht Alle Frequenzen, volle Leistung, CEPT-weit gültig
Klasse 3 Einsteiger Technik (Grundlagen), Betrieb & Fertigkeiten, Recht 144–146 MHz und 430–440 MHz, nur innerhalb Österreichs
Klasse 4 Novize Technik (Grundlagen), Betrieb & Fertigkeiten, Recht Bestimmte KW- und UKW-Frequenzen, eingeschränkte Leistung

Aufstufung möglich: Klasse 3 → Klasse 4 → Klasse 1 – jeweils nur eine Zusatzprüfung im fehlenden Fachgebiet.

Unsere Empfehlung: Mach direkt Klasse 1 (CEPT/HAREC). Der Mehraufwand gegenüber Klasse 3 oder 4 ist überschaubar, aber du hast damit Zugang zu allen Frequenzen, volle Sendeleistung und kannst in allen CEPT-Ländern funken.

Prüfungsablauf

Die Amateurfunkprüfung in Österreich ist eine mündliche Prüfung vor einer Prüfungskommission (2 Prüfer) der Fernmeldebehörde. Es werden bis zu 4 Kandidaten gleichzeitig geprüft, die Gesamtdauer beträgt ca. 1 Stunde. Jeder Kandidat erhält 3 Fragen pro Prüfungsgegenstand.

Prüfungsgebiete (Klasse 1)

T

Technik

Elektrotechnik, Elektronik, Schaltungstechnik, Antennen, Messtechnik, Wellenausbreitung, EMV

B

Betrieb & Fertigkeiten

Funkbetrieb, Q-Schlüssel, Buchstabiertafel, Ausbreitungsbedingungen, Frequenzen

R

Recht

TKG, Amateurfunkverordnung, CEPT-Empfehlungen, ITU Radio Regulations, Bandpläne

Die Prüfer stellen Fragen aus dem offiziellen Prüfungskatalog der Fernmeldebehörde. Zum Bestehen musst du in jedem Teilbereich ausreichende Kenntnisse nachweisen.

Quelle: Fernmeldebüro – Amateurfunkprüfung

Kosten der Amateurfunkprüfung & Bewilligung

Die aktuellen Gebühren für Prüfung und Amateurfunkbewilligung werden vom Fernmeldebüro festgelegt und können sich ändern.

Aktuelle Gebühren auf fb.gv.at →

Zusätzlich benötigst du ein Funkgerät. Ein Einsteiger-Handfunkgerät gibt es ab ca. 30–50 Euro. Für die Prüfungsvorbereitung empfehlen wir unseren Amateurfunkkurs.

Prüfungsorte & Termine

Die Fernmeldebehörde bietet Prüfungen an folgenden Standorten an:

Wien
Graz
Linz
Innsbruck
Klagenfurt
Hard/Bregenz

Die aktuellen Termine werden von der Fernmeldebehörde veröffentlicht. Seit 2020 kann jeder Prüfungsort frei gewählt werden, unabhängig vom Wohnbundesland.

Aktuelle Prüfungstermine auf fb.gv.at →

Anmeldung zur Amateurfunkprüfung

So meldest du dich zur Amateurfunkprüfung in Österreich an:

  1. Prüfungstermin wählen – auf fb.gv.at den nächsten Termin an deinem Wunschort finden
  2. Schriftlich anmelden – spätestens 14 Arbeitstage vor dem Prüfungstermin beim Fernmeldebüro
  3. Lichtbildausweis mitbringen – am Prüfungstag gültigen Ausweis nicht vergessen
  4. Prüfung ablegen – mündliche Prüfung vor der Kommission, Ergebnis direkt im Anschluss

KÄRNTEN FUNKT Kursteilnehmer: Für unsere Kursteilnehmer organisieren wir die Prüfungsanmeldung und den Termin bei der Fernmeldebehörde – du musst dich um nichts kümmern.

Prüfungsfragen & Fragenkatalog

Die Fragen der Amateurfunkprüfung in Österreich stammen aus dem offiziellen Fragenkatalog der Fernmeldebehörde. Der Katalog ist öffentlich zugänglich und wird regelmäßig aktualisiert.

Prüfungsgebiete und Fragenanzahl

Prüfungsgebiet Fragen pro Kandidat Themen (Auszug)
Technik 3 Elektrotechnik, Schaltungen, Sender/Empfänger, Antennen, Wellenausbreitung, EMV
Betrieb & Fertigkeiten 3 Betriebsabwicklung, Q-Gruppen, Buchstabiertafel, Frequenzen, Bandpläne
Recht 3 TKG 2021, Amateurfunkverordnung, CEPT-Empfehlungen, ITU Radio Regulations

Insgesamt werden 9 Fragen gestellt (3 pro Fachgebiet). Für Klasse 1 (CEPT/HAREC) ist der Technik-Teil umfangreicher als für Klasse 3 oder 4.

Tipp: In unserem Amateurfunkkurs arbeiten wir den gesamten Fragenkatalog systematisch durch. Alle Fragen werden erklärt und geübt – nicht nur auswendig gelernt, sondern verstanden.

Vorbereitung & Amateurfunkkurs

Die Amateurfunkprüfung erfordert solide Vorbereitung – 3 bis 6 Monate kursbegleitend sind realistisch.

Unser Kursangebot

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Amateurfunkkurs von KÄRNTEN FUNKT

CEPT/HAREC-Vorbereitung – Hybrid (Online + Präsenz in Villach)

  • Berufsbegleitend, Abend- und Wochenendtermine
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  • Offen für Teilnehmer aus ganz Österreich, Deutschland, der Schweiz & Liechtenstein
  • Kleine Gruppen, persönliche Betreuung
  • Über die letzten Jahre wurden Hunderte Funkamateure erfolgreich ausgebildet
  • Prüfung inklusive: Für Kursteilnehmer organisiert KÄRNTEN FUNKT die Prüfung bei der Fernmeldebehörde – du musst dich um nichts kümmern.
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Nach bestandener Prüfung

Nach bestandener Prüfung sind zwei Schritte notwendig:

  1. Prüfungszeugnis – du erhältst das Zeugnis über die bestandene Amateurfunkprüfung (bei Klasse 1 inkl. HAREC-Zeugnis, international anerkannt)
  2. Antrag auf Amateurfunkbewilligung – mit dem Zeugnis beantragst du beim Fernmeldebüro die Amateurfunkbewilligung (Lizenz) und erhältst dein persönliches Rufzeichen (z. B. OE8ABC). In Kärnten beginnen alle Rufzeichen mit OE8.

Anerkennung in Deutschland, Schweiz & Liechtenstein

Das österreichische HAREC-Zeugnis (Klasse 1) ist im gesamten DACH-Raum und darüber hinaus anerkannt:

Land Anerkennung Höchste Klasse
Deutschland HAREC → Klasse A (ohne erneute Prüfung) Klasse A
Schweiz HAREC → HB-Lizenz (Umschreibung beim BAKOM) HB-Lizenz (CEPT)
Liechtenstein HAREC → volle Anerkennung HB0-Lizenz

Zusätzlich kannst du mit der CEPT-Lizenz in über 40 Ländern weltweit ohne Zusatzgenehmigung funken – einfach mit dem eigenen Rufzeichen plus Länderpräfix (z. B. DL/OE8ABC in Deutschland).

Tipps für die Prüfung

1
Früh anfangen, regelmäßig üben

Plane 2–3 Monate Vorbereitungszeit. Täglich 30 Minuten sind besser als einmal pro Woche 4 Stunden.

2
Fragenkatalog durcharbeiten

Die Prüfungsfragen stammen aus dem offiziellen Katalog. Alle Fragen mindestens 2× durchgehen.

3
Technik verstehen, nicht auswendig lernen

Bei der Prüfung können Fragen leicht umformuliert sein. Wer das Prinzip versteht, erkennt die richtige Antwort.

4
Kurs besuchen

Ein strukturierter Kurs bringt System in die Vorbereitung und klärt offene Fragen. Unser Amateurfunkkurs hat über die letzten Jahre Hunderte Funkamateure erfolgreich ausgebildet.

5
Praxis sammeln

Besuche Funkrunden, höre auf den Bändern zu (SWL), nimm an Funkübungen teil. Praxis hilft bei Betriebstechnik-Fragen.

Häufige Fragen zur Amateurfunkprüfung

Was kostet die Amateurfunkprüfung in Österreich?

Die aktuellen Gebühren für Prüfung und Bewilligung findest du direkt beim Fernmeldebüro (fb.gv.at).

Wo kann ich die Amateurfunkprüfung ablegen?

Prüfungen finden regelmäßig in Wien, Graz, Linz, Innsbruck, Klagenfurt und Hard/Bregenz statt. Die aktuellen Termine veröffentlicht die Fernmeldebehörde auf fb.gv.at.

Wie läuft die Amateurfunkprüfung ab?

Die Prüfung ist mündlich vor einer Kommission (2 Prüfer). Es werden bis zu 4 Kandidaten gleichzeitig geprüft, Gesamtdauer ca. 1 Stunde. Jeder Kandidat erhält 3 Fragen pro Prüfungsgegenstand (Technik, Betrieb & Fertigkeiten, Recht).

Wie schwer ist die Amateurfunkprüfung?

Mit guter Vorbereitung ist die Prüfung gut machbar. Über die letzten Jahre hat KÄRNTEN FUNKT Hunderte Funkamateure erfolgreich ausgebildet. Wichtig ist regelmäßiges Üben mit den offiziellen Prüfungsfragen.

Ab welchem Alter kann man die Prüfung machen?

Für die Amateurfunkbewilligung muss man das 14. Lebensjahr vollendet haben.

Wird die österreichische Lizenz im Ausland anerkannt?

Ja. Mit Klasse 1 (CEPT/HAREC) darfst du in allen CEPT-Mitgliedsländern ohne Zusatzgenehmigung funken. Das HAREC-Zeugnis muss auch in Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein für die höchste Lizenzklasse anerkannt werden.

Welche Lizenzklasse soll ich wählen?

Wir empfehlen Klasse 1 (CEPT/HAREC). Der Mehraufwand gegenüber Klasse 3 oder 4 ist überschaubar, aber du hast damit Zugang zu allen Frequenzen und kannst in allen CEPT-Ländern funken. Aufstufung ist später möglich (Klasse 3 → 4 → 1).

Wie lange ist die Amateurfunklizenz gültig?

Die Amateurfunkbewilligung wird in Österreich befristet erteilt. Sie kann verlängert werden – eine erneute Prüfung ist dafür nicht erforderlich.

Kann ich die Amateurfunkprüfung wiederholen?

Ja. Wenn du die Prüfung nicht bestehst, kannst du sie beim nächsten Termin erneut ablegen. Es gibt keine Wartefrist und keine Begrenzung der Versuche.

Wie melde ich mich zur Amateurfunkprüfung an?

Die Anmeldung erfolgt schriftlich beim Fernmeldebüro, spätestens 14 Arbeitstage vor dem Prüfungstermin. Für Kursteilnehmer von KÄRNTEN FUNKT organisieren wir die Anmeldung und den Prüfungstermin direkt.

Brauche ich Vorkenntnisse für die Amateurfunkprüfung?

Nein. Unser Amateurfunkkurs vermittelt alle nötigen Kenntnisse von Grund auf – auch ohne technisches Vorwissen. Viele unserer erfolgreichen Absolventen hatten keinerlei Funk-Erfahrung.

Kann ich als Deutscher die Amateurfunkprüfung in Österreich ablegen?

Ja. Die Prüfung steht EU-Bürgern offen. Unser Amateurfunkkurs findet hybrid statt (Online + Präsenz in Villach). Das österreichische HAREC-Zeugnis wird in Deutschland, der Schweiz und Liechtenstein für die höchste Lizenzklasse anerkannt.

Bereit für die Prüfung?

Unser Amateurfunkkurs bereitet dich gezielt auf die CEPT/HAREC-Prüfung vor – über die letzten Jahre haben wir Hunderte Funkamateure erfolgreich ausgebildet.

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